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Rätselhaft
Rätselhaft muß man nicht allein andern sein, sondern auch sich selbst. Ich
studiere mich selbst; bin ich dessen müde, so rauche ich zum Zeitvertreib eine
Zigarre und denke: Gott der Herr weiß, was er eigentlich mit mir gemeint hat,
oder was er aus mir machen will.
Wozu ich tauge
Wozu ich tauge? Zu gar nichts, oder zu allem Möglichen. Das ist ein
ungewöhnliches Geschick. Aber wird man's im Leben zu schätzen wissen? Gott
weiß, ob die Mädchen einen Platz finden, welche eine Kondition suchen, sei's
als allein dienende, oder im Notfall als «Mädchen für alles.»
Gute Nacht
Wenn ich morgens aufstehe, gehe ich sogleich wieder zu Bette. Ich befinde mich
am besten des Abends, in dem Augenblicke, wenn ich das Licht ausblase, die
Decke mir über den Kopf ziehe. Noch einmal richte ich mich empor, sehe mich mit
einer unbeschreiblichen Zufriedenheit im Zimmer um, und so, gute Nacht, unter
die Decke!
Die Zeit
«Die Zeit geht dahin»; «das Leben ist ein Strom» etc. So sprechen die Leute.
Ich kann's nicht merken: die Zeit steht stille, und ich mit ihr. Alle die
Pläne, die ich entwerfe, springen gerade so auf mich selbst zurück. Will ich
ausspeien, so speie ich mir selbst ins Gesicht.
Bitterer Trank
Das Leben ist mir ein bitterer Trank geworden, und
dennoch muß ich ihn einnehmen wie verordnete Tropfen, langsam, zählend.