Donnerstag, 20. Juni 2019

Wenn der Zweck der Akademien wäre, die Wahrheit möglichst zu unterdrücken, Geist und Talent nach Kräften zu ersticken und den Ruhm der Windbeutel und Scharlatane tapfer aufrecht zu erhalten, so hätte dies Mal unsere Dänische Akademie demselben vortrefflich entsprochen.
Ich habe unwidersprechlich nachgewiesen, daß die Königlich Dänische Sozietät das wirklich gefragt hat, was sie gefragt zu haben leugnet, hingegen das, was sie gefragt zu haben behauptet, nicht gefragt hat, ja, nicht einmal hat fragen können.
Ich will hier doch nicht unerwähnt lassen, daß der Mensch, welcher, in Folge des streng und knapp normalen Maaßes seiner intellektuellen Kräfte, keine geistige Bedürfnisse hat, es eigentlich ist, den ein der deutschen Sprache ausschließlich eigener, vom Studentenleben ausgegangener, nachmals aber in einem höheren, wiewohl dem ursprünglichen, durch den Gegensatz zum Musensohne, immer noch analogen Sinne gebrauchter Ausdruck als den Philister bezeichnet. Dieser nämlich ist und bleibt der amusische Mensch. Nun würde ich zwar, von einem höhern Standpunkt aus, die Definition der Philister so aussprechen, daß sie Leute wären, die immerfort auf das Ernstlichste beschäftigt sind mit einer Realität, die keine ist. Allein eine solche, schon transscendentale Definition, würde dem populären Standpunkt, auf welchen ich mich in dieser Abhandlung gestellt habe, nicht angemessen, daher auch vielleicht nicht durchaus jedem Leser faßlich seyn. Jene erstere hingegen läßt leichter eine specielle Erläuterung zu und bezeichnet hinreichend das Wesentliche der Sache, die Wurzel aller der Eigenschaften, die den Philister charakterisiren. Er ist demnach ein Mensch ohne geistige Bedürfnisse.

Montag, 10. Juni 2019


Nous avons vu des hommes réputés honnêtes, des société considérables, applaudir au bonheur de Mlle..., jeune personne, belle, spirituelle, vertuese, qui obtenait l'avantage de devenir l'épouse de M..., vieillard malsain, repoussant, malhonnête, imbécile, mais riche. Si quelque chose caractérise un siècle infâme, c'est un pareil sujet de triomphe, c'est le ridicule d'une telle joie, c'est ce renversement de toutes les idées morales et naturelles.     

We have seen men who are reputed honest and of considerable society congratulate the luck of Mlle ..., a young, beautiful, spiritual, and virtuous person, for succeeding in becoming the wife of M..., a sickly, repellent, dishonest, imbecilic, but rich old man. If anything characterizes vile centuries, it is considering such a thing a triumph, the ridiculousness of such a joy, the inversion of every moral and natural idea.