Dienstag, 24. Mai 2016

Der immer allgemeiner werdende verkehrte Gebrauch des Wortes Frauen statt Weiber gehört zu jenem Sprachverderb, durch den die Sprache verarmt, denn Frau heißt uxor und Weib mulier; die deutsche Sprache hat, wie die lateinische, den Vorzug, für genus und species (mulier und uxor), zwei entsprechende Wörter zu haben und darf ihn nicht aufgeben. Die Weiber wollen nicht mehr Weiber heißen, aus demselben Grunde, aus welchem die Juden Israeliten und die Schneider Kleidermacher genannt werden wollen, u. s. w.; weil nämlich dem Worte beigemessen wird, was nicht ihm, sondern der Sache anhängt.

Onanie und überhaupt jede, ohne Einwirkung des naturgemäßen Reizes von außen, durch bloße Phantasie entstehende Aufreizung der Genitalien ist viel schwächender, als die wirkliche natürliche Befriedigung des Geschlechtstriebes.

Mittwoch, 11. Mai 2016


To get you to go to the house of this or that woman, people sometimes say: She is very lovely; but suppose I don't want to love her! It would be better to say: She is very loving, because there are more people who want to be loved than people who want to love.  

On vous dit quelquefois, pour vous engager à aller chez telle ou telle femme: Elle est très aimable; mais si je ne veux pas l'aimer! Il vaudrait mieux dire: Elle est très aimante, parce qu'il y a plus de gens qui veulent être aimés que de gens qui veulent aimer eux-mêmes.

Will man, dass wir eine Frau besuchen, so sagt man: Sie ist sehr liebenswürdig – aber wenn wir sie nicht lieben wollen! Man sollte besser sagen: sie ist sehr liebevoll, denn es gibt mehr Leute, die geliebt sein wollen, als solche, die selbst lieben wollen.      

Dienstag, 3. Mai 2016


If a person wants to form an idea of the vanity of women when they are young, he should compare it with what is left of it after they have passed the age of pleasing men.  

 

Si l'on veut se faire une idée de l'amour-propre des femmes dans leur jeunesse, qu'on en juge par celui qui leur reste, après qu'elles on passé l'âge de plaire.

Man kann sich eine Vorstellung von der Eigenliebe der Frauen in der Jugend machen, wenn man sieht, wieviel davon übrig ist, wenn sie zu alt sind, um noch anziehend zu sein.