Der Ruhm beruht eigentlich auf dem, was einer im Vergleich
mit den übrigen ist. Demnach ist er wesentlich ein Relatives, kann daher auch
nur relativen Wert haben. Er fiele ganz weg, wenn die übrigen würden was der
Gerühmte ist. Absoluten Wert kann nur das haben, was ihn unter allen Umständen
behält, also hier, was einer unmittelbar und für sich selbst ist: folglich muß
hierin der Wert und das Glück des großen Herzens und des großen Kopfes liegen.
Also nicht der Ruhm, sondern das, wodurch man ihn verdient, ist das Wertvolle.
Samstag, 11. Juli 2009
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