Überhaupt ist ja, wie am Anfange dieses Kapitels erörtert
worden, der Wert, den der Mensch auf die Meinung anderer von ihm legt, ganz
unverhältnismäßig und unvernünftig; so daß Hobbes die Sache zwar sehr stark,
aber vielleicht doch richtig ausgedrückt hat in den Worten: alles Vergnügen des
Geistes, alle seine Freude beruht darauf, daß er, wenn er sich mit anderen
vergleicht, Gelegenheit habe, über sich selbst recht hoch zu denken. Hieraus
ist der hohe Wert erklärlich, den man allgemein auf den Ruhm legt, und die
Opfer, welche man bringt, in der bloßen Hoffnung, ihn dereinst zu erlangen.
Donnerstag, 27. Juni 2013
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