Keine Kunst, keine
Geschmeidigkeit des Geistes könnte unsere Schritte nach einem so irrigen und
unwissenden Wegweiser leiten. In dieser Verwirrung von Windgeräusch, von
Volksmeinung und Gerüchten, durch welche wir uns treiben lassen, läßt sich kein
Weg ausmachen, der etwas tauge. Laßt uns kein so wankelhaftes, unbeständiges
Ziel vorstecken, folgen wir immer geradewegs der Vernunft. Auf diesem Wege möge
uns der öffentliche Beifall folgen, wenn er will, und weil er ganz vom Glück
abhängt, so haben wir keinen Grund, ihn auf einem andern Wege zu erwarten als
auf diesem.
Dienstag, 11. November 2014
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