Was
nun andererseits die Menschen gesellig macht ist ihre Unfähigkeit, die
Einsamkeit, und in dieser sich selbst, zu ertragen. Innere Leere und Überdruß
sind es, von denen sie sowohl in die Gesellschaft, wie in die Fremde und auf
Reisen getrieben werden. Ihrem Geiste mangelt es an Federkraft, sich eigene
Bewegung zu erteilen: daher suchen sie Erhöhung derselben durch Wein und werden
viele auf diesem Wege zu Trunkenbolden. Eben daher bedürfen sie der steten
Erregung von außen und zwar der stärksten, d. i. der durch Wesen ihresgleichen.
Ohne diese sinkt ihr Geist, unter seiner eigenen Schwere, zusammen und verfällt
in eine drückende Lethargie.
Mittwoch, 22. Februar 2017
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