Roman und Leben
Mut habe ich zum Zweifeln, wie ich glaube, an
allem; ich habe Mut, zu kämpfen, wie ich glaube, gegen alles und jedes; aber
ich habe nicht den Mut, etwas zu erkennen, nicht den Mut, es zu besitzen, als
mein eigen. Die meisten Menschen klagen darüber, dass die Welt so prosaisch
sei, dass es im Leben nicht so zugehe, wie im Roman, wo die Gelegenheit immer
so günstig sei. Ich klage darüber, dass es im Leben nicht ist, wie im Roman, wo
man hartherzige Väter, Kobolde und Zauberer zu bekämpfen, verzauberte
Prinzessinen zu befreien hat. Was sind doch alle diese Feinde zusammengenommen
gegen die bleichen, blutlosen, lebenszähen, nächtlichen Scheinen, mit denen ich
kämpfe, und die ich selbst ins Leben rufe!
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