Es genügt nicht, geliebt, man muss gewürdigt werden, und man wird es nur durch unseresgleichen. Darum gibt es keine, zumindest keine dauerhafte Liebe bei zu grosser Überlegenheit eines Teils, und das geht nicht auf die Eitelkeit, sondern auf die durchaus berechtigte Eigenliebe zurück, die man sich unmöglich aus der menschlichen Natur wegdenken kann. Eitelkeit gehört zur schwachen und verdorbenen Natur, Eigenliebe aber zur geordneten.
Montag, 28. Oktober 2019
Es genügt nicht, geliebt, man muss gewürdigt werden, und man wird es nur durch unseresgleichen. Darum gibt es keine, zumindest keine dauerhafte Liebe bei zu grosser Überlegenheit eines Teils, und das geht nicht auf die Eitelkeit, sondern auf die durchaus berechtigte Eigenliebe zurück, die man sich unmöglich aus der menschlichen Natur wegdenken kann. Eitelkeit gehört zur schwachen und verdorbenen Natur, Eigenliebe aber zur geordneten.
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