Der eigentliche Genuß liegt nicht in dem, was man
genießt, sondern in der Vorstellung. Gesetzt, ich hätte zu meinen Diensten
einen untertänigen Geist, welcher, wenn ich ein Glas Wasser verlangte, mir von
aller Welt Enden her die köstlichsten Weine, lieblich gemischt in einem Pokale,
darbrächte: so würde ich ihn verabschieden, bis er lernte, dass der Genuß nicht
in dem, was ich genieße, liegt, sondern darin, dass ich meinen Willen bekomme.
Sonntag, 21. November 2021
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