Wie selbst der kräftigste Arm, wenn er einen leichten Körper
fortschleudert, ihm doch keine Bewegung erteilen kann, mit der er weit flöge
und heftig träfe, sondern derselbe schon in der Nähe matt niederfällt, weil es
ihm an eignem materiellen Gehalte gefehlt hat, die fremde Kraft aufzunehmen;
ebenso ergeht es schönen und großen Gedanken, ja, den Meisterwerken des Genies,
wenn, sie aufzunehmen, keine andere, als kleine, schwache oder schiefe Köpfe da
sind. Dies zu bejammern haben die Stimmen der Weisen aller Zeiten sich zum
Chorus vereint. Z.B. Jesus Sirach sagt: Wer mit einem Narren redet, der redet
mit einem Schlafenden. Wenn es aus ist, so spricht er: was ist's. – Und Hamlet:
Eine schalkhafte Rede schläft im Ohr eines Narren. Und Goethe:
Dienstag, 23. Oktober 2012
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