Donnerstag, 21. März 2013
Hieraus ist erklärlich, warum der Ruhm der
Zeitgenossen so selten die Metamorphose in Nachruhm erlebt; weshalb d'Alembert
in seiner überaus schönen Beschreibung des Tempels des literarischen Ruhmes
sagt: »Das Innere des Tempels ist von lauter Toten bewohnt, die während ihres
Lebens nicht darin waren, und von einigen Lebenden, welche fast alle, wenn sie
sterben, hinausgeworfen werden.« Und beiläufig sei es hier bemerkt, daß einem
bei Lebzeiten ein Monument setzen die Erklärung ablegen heißt, daß hinsichtlich
seiner der Nachwelt nicht zu trauen sei.
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