So geschieht es denn oft, daß der mit so langer Mühe und
vieler Gefahr erworbene Reichtum uns nicht mehr genießbar ist und wir für
andere gearbeitet haben; oder auch, daß wir den durch vieljähriges Treiben und
Trachten endlich erreichten Posten auszufüllen nicht mehr imstande sind: die
Dinge sind zu spät für uns gekommen. Oder auch umgekehrt, wir kommen zu spät
mit den Dingen; da nämlich, wo es sich um Leistungen, oder Produktionen
handelt: der Geschmack der Zeit hat sich geändert; ein neues Geschlecht ist
herangewachsen, welches an den Sachen keinen Anteil nimmt; andere sind auf
kürzeren Wegen uns zuvorgekommen usf.
Freitag, 27. Juni 2014
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