"Diese Angst in der Welt ist aber
der einzige Beweis unserer Heterogenität. Denn fehlte uns nichts, so würden wir
es nicht besser machen als die Heiden und Transcendental-Philosophen, die von
Gott nichts wissen und in die liebe Natur sich wie die Narren vergaffen; kein
Heimweh würde uns anwandeln. Diese impertinente Unruhe, diese heilige
Hypochondrie ist vielleicht das Feuer, womit wir Opfertiere gesalzen und vor
der Fäulnis des laufenden seculi bewahrt werden müssen." schreibt Johann Georg
Hamann, der Königsberger Zeitgenosse und Kritiker Immanuel Kants.
Dienstag, 5. Januar 2016
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