Übrigens
kann man auch die Geselligkeit betrachten als ein geistiges Erwärmen der
Menschen aneinander, gleich jenem körperlichen, welches sie bei großer Kälte,
durch Zusammendrängen hervorbringen. Allein wer selbst viel geistige Wärme hat,
bedarf solcher Gruppierung nicht. Diesem allen zufolge steht die Geselligkeit
eines jeden ungefähr im umgekehrten Verhältnisse seines intellektuellen Wertes;
und »er ist sehr ungesellig« sagt beinahe schon »er ist ein Mann von großen
Eigenschaften.«
Freitag, 16. Juni 2017
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen