Donnerstag, 25. Februar 2021
Nicht historischer Verwandtschaft, sondern moralischer
Identität der Sache ist es beizumessen, daß die Mexikaner das Neugeborene mit
den Worten bewillkommneten: »Mein Kind, du bist zum Dulden geboren: also dulde,
leide und schweig«. Und dem selben Gefühle folgend hat Swift (wie
Walter Scott in dessen Leben berichtet) schon früh die Gewohnheit angenommen,
seinen Geburtstag nicht als einen Zeitpunkt der Freude, sondern der Betrübniß
zu begehn, und an demselben die Bibelstelle zu lesen, in welcher Hiob den Tag
bejammert und verflucht, an welchem es in seines Vaters Hause hieß: es sei ein
Sohn geboren.
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