Der Frühling ist da, die Mäntel werden
weggelegt, vermutlich auch mein grüner Mantel. Das kommt davon, wenn man ein
Mädchen auf der Straße kennen lernt und nicht im Salon, wo man gleich erfährt,
wie sie heißt, zu welcher Familie sie gehört, wo sie wohnt und ob sie verlobt
ist – letzteres eine höchst wichtige Nachricht für alle ehrbaren Freier, denen
es niemals einfällt, sich in die Braut eines andern zu verlieben. Ein solcher
Ritter würde in tödliche Verlegenheit kommen, wenn er wie ich eine Geliebte fände
und erführe, sie sei verlobt! Das kümmert mich nun gerade nicht sehr. Eine
Verlobte ist nur eine komische Schwierigkeit. Ich fürchte weder komische noch
tragische, nur langweilige Schwierigkeiten.
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