Des qualités trop supérieures rendent souvent un homme moins propre à la société. On ne va pas au marché avec des lingots ; on y va avec de l' argent ou de la petite monnaie.
Montag, 3. Dezember 2012
Samstag, 24. November 2012
Peu de personnes peuvent aimer un philosophe. C' est presque un ennemi public qu' un homme qui, dans les différentes prétentions des hommes, et dans le mensonge des choses, dit à chaque homme et à chaque chose : " je ne te prends que pour ce que tu es ; je ne t' apprécie que ce que tu vaux. " et ce n' est pas une petite entreprise de se faire aimer et estimer avec l' annonce de ce ferme propos.
Freitag, 9. November 2012
Hieraus nun ergibt sich, daß die, welche einen tüchtigen
Verstand und ein richtiges Urteil in sich spüren, ohne jedoch die höchsten
Geistesgaben sich zuzutrauen, viel Studium und ermüdende Arbeit nicht scheuen
dürfen, um mittelst dieser sich aus dem großen Haufen der Menschen, welchen die
allbekannten Data vorliegen, herauszuarbeiten und zu den entlegeneren Orten zu
gelangen, welche nur dem gelehrten Fleiße zugänglich sind. Denn hier, wo die
Zahl der Mitbewerber unendlich verringert ist, wird der auch nur einigermaßen
überlegene Kopf bald zu einer neuen und richtigen Kombination der Data
Gelegenheit finden: sogar wird das Verdienst seiner Entdeckung sich mit auf die
Schwierigkeit, zu den Datis zu gelangen, stützen. Aber der so erworbene Applaus
seiner Wissensgenossen, als welche die alleinigen Kenner in diesem Fache sind,
wird von der großen Menge der Menschen nur von Weitem vernommen werden. –
Will man nun den hier angenommenen Weg bis zum Extrem
verfolgen; so läßt sich der Punkt nachweisen, wo die Data, wegen der großen
Schwierigkeit ihrer Erlangung, für sich allein und ohne daß eine Kombination
derselben erfordert wäre, den Ruhm zu begründen hinreichen. Dies leisten Reisen
in sehr entlegene und wenig besuchte Länder: man wird berühmt durch das, was
man gesehen, nicht durch das, was man gedacht hat. Dieser Weg hat auch noch
einen großen Vorteil darin, daß es viel leichter ist, was man gesehen, als was man
gedacht hat, andern mitzuteilen und es mit dem Verständnis sich ebenso verhält:
demgemäß wird man für das erstere, auch viel mehr Leser finden, als für das
andere. Denn, wie schon Asmus sagt:
»Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was erzählen.«
»Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was erzählen.«
Was aber nun andererseits den mit hohen Fähigkeiten
ausgestatteten Kopf betrifft, als welcher allein sich an die Lösung der großen,
das Allgemeine und Ganze betreffenden und daher schwierigsten Probleme wagen
darf, so wird dieser zwar wohl daran tun, seinen Horizont möglichst
auszudehnen, jedoch immer gleichmäßig, nach allen Seiten, und ohne je sich zu
weit in irgendeine der besonderen und nur wenigen bekannten Regionen zu
verlieren, d. h. ohne auf die Spezialitäten irgendeiner einzelnen Wissenschaft
weit einzugehen, geschweige sich mit den Mikrologien zu befassen. Denn er hat
nicht nötig, sich an die schwer zugänglichen Gegenstände zu machen, um dem
Gedränge der Mitbewerber zu entgehen, sondern eben das allen vorliegende wird
ihm Stoff zu neuen, wichtigen und wahren Kombinationen geben. Dem nun aber
gemäß wird sein Verdienst von allen denen geschätzt werden können, welchen die
Data bekannt sind, also von einem großen Teile des menschlichen Geschlechts.
Hierauf gründet sich der mächtige Unterschied zwischen dem Ruhm, den Dichter
und Philosophen erlangen, und dem, welcher Physikern, Chemikern, Anatomen,
Mineralogen, Zoologen, Philologen, Historikern usw. erreichbar ist.
Dienstag, 23. Oktober 2012
Wie selbst der kräftigste Arm, wenn er einen leichten Körper
fortschleudert, ihm doch keine Bewegung erteilen kann, mit der er weit flöge
und heftig träfe, sondern derselbe schon in der Nähe matt niederfällt, weil es
ihm an eignem materiellen Gehalte gefehlt hat, die fremde Kraft aufzunehmen;
ebenso ergeht es schönen und großen Gedanken, ja, den Meisterwerken des Genies,
wenn, sie aufzunehmen, keine andere, als kleine, schwache oder schiefe Köpfe da
sind. Dies zu bejammern haben die Stimmen der Weisen aller Zeiten sich zum
Chorus vereint. Z.B. Jesus Sirach sagt: Wer mit einem Narren redet, der redet
mit einem Schlafenden. Wenn es aus ist, so spricht er: was ist's. – Und Hamlet:
Eine schalkhafte Rede schläft im Ohr eines Narren. Und Goethe:
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