Es war, wie ich bekennen muss, wahrhaftig Malheur und Mirakel zugleich, in welch zarter Jugend ich rein zufällig jenem Gott erstmals in die Arme lief.
Freitag, 17. September 2021
Montag, 30. August 2021
Il
y a des femmes déjà flétries, qui par leur complexion ou par leur mauvais
caractère sont naturellement la ressource des jeunes gens qui n'ont pas assez
de bien. Je ne sais qui est plus à plaindre, ou d'une femme avancée en âge qui
a besoin d'un cavalier, ou d'un cavalier qui a besoin d'une vieille.
Naturell oder
schlechter Charakter machen gewisse Frauen, die bereits verwelkt sind, zu einer
Hilfsquelle für junge Leute, die nicht genug Geld besitzen. Ich weiss nicht,
wer mehr zu beklagen ist, eine Frau vorgerückten Alters, die einen Kavalier
nötig hat, oder ein Kavalier, der eine Alte nötig hat.
Donnerstag, 19. August 2021
The
refuse of the court is received in a fashionable assembly, where he defeats the
magistrate, even when the latter is wearing his cravate and his grey suit, as
well as the bourgeois wearing a sword, he sweeps them away and becomes master
of the place: he is listened to and loved; one can hardly resist for a moment a
gold-embroidered scarf or a white feather, a man who speaks to the King and
sees the ministers. He makes men and women jealous: one admires him, he
inspires envy: four miles away from the city, at Versailles, he inspires
pity.
Le
rebut de la cour est reçu à la ville dans une ruelle, où il défait le
magistrat, même en cravate et en habit gris, ainsi que le bourgeois en
baudrier, les écarte et devient maître de la place: il est écouté, il est aimé;
on ne tient guère plus d'un moment contre une écharpe d'or et une plume
blanche, contre un homme qui parle au Roi et voit les ministres. Il fait des
jaloux et des jalouses: on l'admire, il fait envie: à quatre lieues de là, il
fait pitié.
Mittwoch, 28. Juli 2021
Donnerstag, 22. Juli 2021
Und dieser Welt, diesem
Tummelplatz gequälter und geängstigter Wesen, welche nur dadurch bestehn, daß
eines das andere verzehrt, wo daher jedes reißende Thier das lebendige Grab
tausend anderer und seine Selbsterhaltung eine Kette von Martertoden ist, wo
sodann mit der Erkenntniß die Fähigkeit Schmerz zu empfinden wächst, welche
daher im Menschen ihren höchsten Grad erreicht und einen um so höheren, je
intelligenter er ist, – dieser Welt hat man das System des Optimismus anpassen
und sie uns als die beste unter den möglichen andemonstriren wollen. Die
Absurdität ist schreiend. – Inzwischen heißt ein Optimist mich die Augen öffnen
und hineinsehn in die Welt, wie sie so schön sei, im Sonnenschein, mit ihren
Bergen, Thälern, Ströhmen, Pflanzen, Thieren u.s.f. – Aber ist denn die Welt
ein Guckkasten? Zu sehn sind diese Dinge freilich schön; aber
sie zu seyn ist ganz etwas Anderes. – Dann kommt ein Teleolog
und preist mir die weise Einrichtung an, vermöge welcher dafür gesorgt sei, daß
die Planeten nicht mit den Köpfen gegen einander rennen, Land und Meer nicht
zum Brei gemischt, sondern hübsch auseinandergehalten seien, auch nicht Alles
in beständigem Froste starre, noch von Hitze geröstet werde, imgleichen, in
Folge der Schiefe der Ekliptik kein ewiger Frühling sei, als in welchem nichts
zur Reife gelangen könnte, u. dgl. m. –