Il n'y a point d'éloges qu'on ne donne à la prudence;
cependant elle ne sauroit nous assurer du moindre évènement.
PART OF THE “QUID AUTEM ISTA LOQUOR” PROJECT
La
noblesse expose sa vie pour le salut de l’Etat et pour la gloire du souverain ;
le magistrat décharge le prince d’une partie du soin de juger les peuples : voilà
de part et d’autre des fonctions bien sublimes et d’une merveilleuse utilité ;
les hommes ne sont guère capables de plus grandes choses, et je ne sais d’où la
robe et l’épée ont puisé de quoi se mépriser réciproquement.
Pendant
que les grands négligent de rien connaître, je ne dis pas seulement aux
intérêts des princes et aux affaires publiques, mais à leurs propres affaires ;
qu’ils ignorent l’économie et la science d’un père de famille, et qu’ils se
louent eux-mêmes de cette ignorance ; qu’ils se laissent appauvrir et maîtriser
par des intendants ; qu’ils se contentent d’être gourmets ou coteaux, d’aller
chez Thaïs ou chez Phryné, de parler de la meute et de la vieille meute, de
dire combien il y a de postes de Paris à Besançon, ou à Philisbourg, des
citoyens s’instruisent du dedans et du dehors d’un royaume, étudient le
gouvernement, deviennent fins et politiques, savent le fort et le faible de
tout un État, songent à se mieux placer, se placent, s’élèvent, deviennent puissants,
soulagent le prince d’une partie des soins publics. Les grands, qui les
dédaignaient, les révèrent : heureux s’ils deviennent leurs gendres.
Während die Großen es versäumen, sich Kenntnisse anzueignen, nicht nur im Interesse der Fürsten oder der öffentlichen Angelegenheiten, sondern auch ihrem eigenen, während sie nichts von der Sparsamkeit und der Einsicht eines Familienvaters wissen und sich noch dazu mit dieser Unwissenheit brüsten, während sie sich durch Verwalter ausnutzen und bevormunden lassen, während sie sich damit begnügen, Feinschmecker zu sein, zu Thais und Phryne zu gehen, von der ersten und zweiten Meute zu sprechen, die Zahl der Poststationen von Paris nach Besançon oder Philiposburg zu wissen, unterrichten sich Bürger draußen und drinnen im Königreich, studieren die Regierung, werden klug und politisch, kennen die starken und die schwachen Seiten eines ganzen Staates, sinnen darauf, anzukommen, kommen an, bringen sich in die Höhe, werden mächtig, nehmen den Fürsten einen Teil der öffentlichen Lasten ab. Die Großen, die sie verachteten, verehren sie nun: sie sind glücklich, wenn sie ihre Schwiegersöhne werden dürfen.
Es gibt Elend auf der Welt, das das Herz ergreift; manchen Leuten fehlt alles, bis auf die Nahrung, sie zagen vor dem Winter, sie fürchten sich zu leben. Anderswo isst man frühreife Früchte. Man tut der Erde und den Jahreszeiten Gewalt an, damit sie den anspruchsvollen Gaumen opfern; einfache Bürger haben, nur weil sie reich waren, die Kühnheit gehabt, mit einem einzigen Bissen die Nahrung von hundert Familien zu verzehren. Widersetze sich, wer will, so großen Extremen: ich mag, wenn ich es kann, weder unglücklich noch glücklich sein, ich schütze mich durch Mittelmäßigkeit, ich flüchte mich in sie.
Auf dem Feld kann man gewisse menschenscheue Tiere
männlicher und weiblicher Art sehen; sie sind schwarz, fahl und von der Sonne
ganz verbrannt, über die Erde gebeugt, die sie mit einer unbesieglichen
Hartnäckigkeit durchwühlen; Sie haben etwas wie eine artikulierte Stimme,
Schatz und wenn sie sich aufrichten, zeigen sie ein menschliches Antlitz; und
wirklich, sie sind auch Menschen. Nachts ziehen sie sich in Schlupfwinkel
zurück, wo sie von schwarzem Brot, Wasser und Wurzeln leben; sie ersparen den
übrigen Menschen die Mühe zu säen, den Boden zu bestellen und die Früchte zu
ernten, und verdienten, dass sie des Brotes nicht ermangeln müssen, das sie
gesät haben.