Montag, 30. Januar 2012

Vous rencontrez le baron De Breteuil ; il vous entretient de ses bonnes fortunes, de ses amours grossières, etc. ; il finit par vous montrer le portrait de la reine au milieu d' une rose garnie de diamants.
On voit, par l' exemple de Breteuil, qu' on peut ballotter dans ses poches les portraits en diamants de douze ou quinze souverains, et n' être qu' un sot.
Ce qui se dit dans les cercles, dans les salons, dans les soupers, dans les assemblées publiques, dans les livres, même ceux qui ont pour objet de faire connaître la société, tout cela est faux ou insuffisant. On peut dire sur cela le mot italien per la predica , ou le mot latin ad populum phaleras . Ce qui est vrai, ce qui est instructif, c' est ce que la conscience d' un honnête homme, qui a beaucoup vu et bien vu, dit à son ami au coin du feu : quelques-unes de ces conversations-là m' ont plus instruit que tous les livres et le commerce ordinaire de la société. C' est qu' elles me mettaient mieux sur la voie et me faisaient réfléchir davantage.
Was man in verschiedenen Kreisen sagt – in Salons, bei Festessen, in öffentlichen Versammlungen, in Büchern und zwar selbst in solchen, deren Thema die Gesellschaft ist -, all das ist falsch und unzulänglich. Man kann darauf das italienische Wort per la predica oder das lateinische ad populum phaleras anwenden. Wahr und lehrreich ist, was der verantwortungsbewusste, ehrliche Mann, der viel und scharf beobachtet hat, seinem Freund am Kamin sagt; Unterhaltungen dieser Art haben mir mehr gegeben als alle Bücher und all der übliche Verkehr in der Gesellschaft. Denn sie brachten mich auf den richtigen Weg und gaben mir Stoff zum Weiterdenken.
Les gens de robe, les magistrats, connaissent la cour, les intérêts du moment, à peu près comme les écoliers qui ont obtenu un exeat , et qui ont dîné hors du collège, connaissent le monde.

Freitag, 20. Januar 2012

Die Geschlechtsehre der Männer wird durch die der Weiber hervorgerufen, als der entgegengesetzte esprit de corps, welcher verlangt, daß jeder, der die dem Gegenpart so sehr günstige Kapitulation, die Ehe, eingegangen ist, jetzt darüber wache, daß sie ihm gehalten werde, damit nicht selbst dieses Paktum, durch das Einreißen einer laxen Observanz desselben, seine Festigkeit verliere und die Männer, indem sie alles hingeben, nicht einmal des einen versichert seien, was sie dafür erhandeln, des Alleinbesitzes des Weibes.
Demgemäß fordert die Ehre des Mannes, daß er den Ehebruch seiner Frau ahnde und, wenigstens durch Trennung von ihr, strafe. Duldet er ihn wissentlich, so wird er von der Männergemeinschaft mit Schande belegt: jedoch ist diese lange nicht so durchgreifend, wie die durch den Verlust der Geschlechtsehre das Weib treffende, vielmehr nur ein Tadel von geringem Gewicht ist; weil beim Manne die Geschlechtsbeziehung eine untergeordnete ist, indem er in noch vielen anderen und wichtigeren steht.
Was klagst du über Feinde?
Sollten solche je werden Freunde,
Denen das Wesen, wie du bist,
Im Stillen ein ewiger Vorwurf ist?

Montag, 16. Januar 2012

Wenn der Leib schon von den mächtigen Schlägen des Alters gebrochen ist und die schwindende Kraft der Gelenke verrostet, erlahmt der Verstand und gehn Zunge und Geist aus den Fugen.  
Ubi jam validis quassatum est viribus aevi
Corpus, et obtusis ceciderunt viribus artus,
Claudicat ingenium, delirat linguaque ménsque.