Das Verlangen und der Genuss machen uns gleicherweise Beschwerden. Die Sprödigkeit der Geliebten ist verdrießlich, aber die Willfährigkeit und Fügsamkeit ist es, die Wahrheit zu sagen, noch mehr; zumal die Unzufriedenheit und der Zorn aus der Hochschätzung entspringen, in der wir das Begehrte halten, und die Liebe anspornen und reizen; die Sättigung aber gebiert Ekel: es ist eine dumpfe, verdutzte, müde und schläfrige Leidenschaft.
Sonntag, 8. Dezember 2013
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