Denn es ist nicht
nur Lust sondern überdies noch Ruhm dabei, diese ängstliche Sanftheit und
kindliche Scham zu bestricken und zu betören und diese stolze und hochwürdige
Strenge der Gnade und Ungnade unseres Ungestüms zu unterwerfen: es ist
ruhmreich, sagen sie, über die Spröde, die Schüchternheit, die Keuschheit und
die Züchtigkeit zu triumphieren: und wer den Frauen diese Dinge ausreden will,
der erweist ihnen und sich selber einen schlechten Dienst. Man muss glauben,
dass ihr Herz vor Schrecken erbebe, dass der Klang unserer Worte die Keuschheit
ihrer Ohren verletze, dass sie uns hassen und unserem Drängen nur aus
notgedrungener Not nachgeben.
Dienstag, 3. Dezember 2013
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