Dienstag, 3. Dezember 2013


Denn es ist nicht nur Lust sondern überdies noch Ruhm dabei, diese ängstliche Sanftheit und kindliche Scham zu bestricken und zu betören und diese stolze und hochwürdige Strenge der Gnade und Ungnade unseres Ungestüms zu unterwerfen: es ist ruhmreich, sagen sie, über die Spröde, die Schüchternheit, die Keuschheit und die Züchtigkeit zu triumphieren: und wer den Frauen diese Dinge ausreden will, der erweist ihnen und sich selber einen schlechten Dienst. Man muss glauben, dass ihr Herz vor Schrecken erbebe, dass der Klang unserer Worte die Keuschheit ihrer Ohren verletze, dass sie uns hassen und unserem Drängen nur aus notgedrungener Not nachgeben.

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