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Chez
les femmes, se parer et se farder n'est pas, je l'avoue, parler contre sa
pensée; c'est plus aussi que le travestissement et la mascarade, où l'on ne se
donne point pour ce que l'on paraît être, mais où l'on pense seulement à se
cacher et à se faire ignorer: c'est chercher à imposer aux yeux, et vouloir
paraître selon l'extérieur contre la vérité; c'est une espèce de menterie.
Il faut juger des femmes depuis la chaussure
jusqu'à la coiffure exclusivement, à peu près comme on mesure le poisson entre
queue et tête.
I
admit that when women adorn and make up themselves, it is not the same thing as
lying; it is closer to it, though, than disguising oneself at a masked ball,
where people never present themselves as they are, but still only think about
hiding themselves and making their true selves forgotten: it is a desire to
impress peoples eyes, and to seem like something on the outside that is
different from the truth; it is a type of fib.
It's necessary to judge women from just above
their shoes to just below their coiffure exclusively, a little like one
measures a fish from below its head to above its tail.
Some
young women do not sufficiently know the advantages of a happy nature, and how
useful it would be to them to abandon themselves to it; they weaken these gifts
of heaven, which are so rare and fragile, by affected manners and bad
imitations: they borrow the tone of their voice and their gait from other
people; they compose themselves, make themselves up and look into the mirror to
see if they are far enough from their natural self. It isn't without difficulty
that they end up pleasing others less.
Quelques
jeunes personnes ne connaissent point assez les avantages d'une heureuse
nature, et combien il leur serait utile de s'y abandonner; elles affaiblissent
ces dons du ciel, si rares et si fragiles, par des manières affectées et par
une mauvaise imitation: leur son de voix et leur démarche sont empruntés; elles
se composent, elles se recherchent, regardent dans un miroir si elles
s'éloignent assez de leur naturel. Ce n'est pas sans peine qu'elles plaisent moins.
J'ai
vu souhaiter d'être fille, et une belle fille, depuis treize ans jusques à
vingt-deux, et après cet âge, de devenir un homme.
I
have heard some people say that they would like to be a girl, and a beautiful
girl, from the age of thirteen to that of twenty two, and after that to become
a man.
Ich habe den Wunsch
vernommen, von dreizehn bis zweiundzwanzig Jahren ein Mädchen, ein sehr schönes
Mädchen zu sein und dann ein Mann werden zu können.
Der Verstand ist keine extensive, sondern
eine intensive Größe: daher kann hierin einer getrost gegen Zehntausend
aufnehmen und gibt eine Versammlung von tausend Dummköpfen noch keinen
gescheiten Mann. Aristokratisch ist die Natur, aristokratischer als irgend ein
Feudal- und Kastenwesen. Demgemäß läuft ihre Pyramide von einer sehr breiten
Basis in einen ganz spitzen Gipfel aus. Und wenn es dem Pöbel und Gesindel,
welches nichts über sich dulden will, auch gelänge, alle andern Aristokratien
umzustoßen, so müßte es diese doch bestehn lassen, – und soll keinen Dank dafür
haben: Denn die ist so ganz eigentlich „von Gottes Gnaden“.
Das weibliche Geschlecht verlangt und
erwartet vom männlichen alles, nämlich alles, was es wünscht und braucht: Das
männliche verlangt vom weiblichen zunächst und unmittelbar nur Eines. Daher
mußte die Einrichtung getroffen werden, daß das männliche Geschlecht vom
weiblichen jenes Eine nur erlangen kann gegen Übernahme der Sorge für alles und
zudem für die aus der Verbindung entspringenden Kinder: Auf dieser Einrichtung
beruht die Wohlfahrt des ganzen weiblichen Geschlechts. Bei der Ehe ist es
nicht auf geistreiche Unterhaltung, sondern auf die Erzeugung der Kinder
abgesehen: Sie ist ein Bund der Herzen, nicht der Köpfe. Es ist ein eitles und
lächerliches Vorgeben, wenn Weiber behaupten, in den Geist eines Mannes sich
verliebt zu haben, oder es ist die Überspannung eines entarteten Wesens.
Willst du was frühe Glaubensimpfung
leistet, mit eigenen Augen und in der Nähe sehen, so betrachte die Engländer.
Sieh diese von der Natur vor allen andern begünstigte und mit Verstand, Geist,
Urteilskraft und Charakterfestigkeit mehr als alle übrigen ausgestattete
Nation, sieh sie, tief unter alle andern herabgesetzt, ja geradezu verächtlich
gemacht, durch ihren stupiden Kirchenaberglauben, welcher, zwischen ihren
übrigen Fähigkeiten, ordentlich wie ein fixer Wahn, eine Monomanie, erscheint.
Das haben sie bloß dem zu danken, daß die Erziehung in den Händen der
Geistlichkeit ist, welche Sorge trägt, ihnen sämtliche Glaubensartikel in
frühester Jugend einzuprägen, daß es bis zu einer Art partieller Gehirnlähmung
geht, die sich dann zeitlebens in jener blödsinnigen Bigotterie äußert, durch
welche sogar übrigens höchst verständige und geistreiche Leute unter ihnen sich
degradieren und uns an ihnen ganz irre werden lassen.