Das
Bestehende ist das Vernünftige, ich bin und bleibe Optimist... Wer ist es nun?
In der Ausstellung fehlt es nicht an jungen Mädchen. Es ist zehn Minuten vor
eins! Meine schöne Unbekannte! möchte Ihr Zukünftiger immer so präzis wie ich
sein, oder wünschen Sie vielleicht, er möchte nicht zu früh kommen? Wie Sie
wollen, ich stehe zu Diensten. »Reizende Zauberin, Fee oder Hexe, laß deinen
Nebel verschwinden,« offenbare dich, du bist vermutlich schon gegenwärtig, aber
unsichtbar für mich, verrate dich, denn nur dann werde ich auf eine Offenbarung
hoffen dürfen. Sollten noch andre hier oben sein, die derselbe Wunsch
hergeführt hat? Wohl möglich. Wer kennt die Wege eines Menschen, selbst wenn er
die Ausstellung besucht. – – Da kommt ein junges Mädchen, sie eilt schneller
noch als das böse Gewissen hinter dem Sünder. Sie vergißt das Billet abzugeben;
der Portier hält sie auf. Um alles in der Welt, welche Eile! Das muß sie sein.
Nur nicht zu heftig, es ist noch nicht eins. Vergessen Sie doch nicht, daß Sie
dem Geliebten entgegengehen. Da ist's nicht ganz einerlei, wie man aussieht.
Wenn solch junges, unschuldiges Blut zu einem Rendezvous kommt, dann ist sie
wie wahnsinnig. Ich dagegen sitze ganz gemütlich auf meinem Stuhl und betrachte
eine herrliche Landschaft... Ein Teufelsmädchen, sie stürmt durch alle Zimmer.
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