Endlich
ist auch, zumal wenn man an der Einsamkeit eine Jugendfreundin erkennt, die
Gewohnheit der Isolation und des Umganges mit sich selbst hinzugekommen und zur
zweiten Natur geworden. Demnach ist jetzt die Liebe zur Einsamkeit welche
früher dem Geselligkeitstriebe erst abgerungen werden mußte, eine ganz
natürliche und einfache: man ist in der Einsamkeit wie der Fisch im Wasser.
Daher fühlt jede vorzügliche, folglich den übrigen unähnliche, mithin allein
stehende Individualität sich, durch diese ihr wesentliche Isolation, zwar in
der Jugend gedrückt, aber im Alter erleichtert.
Montag, 17. September 2018
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