Unter
jenen Nachteilen ist übrigens einer, der nicht so leicht, wie die übrigen, zum
Bewußtsein gebracht wird, nämlich dieser: wie durch anhaltend fortgesetztes
Zuhausebleiben unser Leib so empfindlich gegen äußere Einflüsse wird, daß jedes
kühle Lüftchen ihn krankhaft affiziert; so wird, durch anhaltende
Zurückgezogenheit und Einsamkeit, unser Gemüt so empfindlich, daß wir durch die
unbedeutendsten Vorfälle, Worte, wohl gar durch bloße Mienen, uns beunruhigt,
oder gekränkt, oder verletzt fühlen; während der, welcher stets im Getümmel
bleibt, dergleichen gar nicht beachtet.
Montag, 17. September 2018
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