Meine Absicht bei dieser Darstellung
ist zunächst die Lösung des oben dargelegten auffallenden Problems gewesen;
sodann aber auch die Bestätigung meiner, im vorstehenden Kapitel ausgeführten
Lehre, daß bei aller Geschlechtsliebe der Instinkt die Zügel führt und
Illusionen schafft, weil der Natur das Interesse der Gattung allen andern
vorgeht, und daß Dies sogar bei der hier in Rede stehenden, widerwärtigen
Verirrung und Ausartung des Geschlechtstriebes gültig bleibt; indem auch hier,
als letzter Grund, die Zwecke der Gattung sich ergeben, wiewohl sie, in diesem
Fall, bloß negativer Art sind, indem die Natur dabei prophylaktisch verfährt.
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